Die Geschichte des Hotels

Machen Sie mit uns eine Zeitreise durch die Geschichte des heutigen Hotel Spreewaldschule

  • 1533 wird Langengrassau das erste Mal in einem Schulregister erwähnt. Die Vorgänger des heutigen Schulgebäudes waren ein Schilfdachhaus im unteren Dorf, welches 1748 erbaut wurde und das 1883 einem Neubau weichen musste (heute mit Friseurladen im Erdgeschoss).
  • Ab 1912 stand ein zweites Schulhaus am Dorfplatz zur Verfügung. Im Laufe dieser Jahre wurden teilweise vier Schuljahrgänge zur gleichen Zeit im Halbtagsschulbetrieb in einem Klassenraum unterrichtet! Damals zählte die Schule 148 Schüler, die von Lehrer Krössin und Herrn Otto Pohl betreut wurden.
  • 1948 wurde die Schule aufgrund des damaligen neuen Schulgesetzes von Volksschule in Grundschule umbenannt. Mittlerweile erforderten steigende Schülerzahlen den Einsatz von sieben Lehrern. Der Unterricht fand in zwei Schulhäusern, zwei Schankstuben des Gasthofs Richter, einer Ladenstube des Kaufmanns Krüger, in einer früheren Kochküche im Stallbegäude Behnke und im Wohnhaus Lehmann statt. Eine Klasse wurde außerdem bis 1953 im Waltersdorfer Schulhaus unterrichtet.
  • Aufgrund dieser Zustände wurde beschlossen, für Langengrassau ein neues, größeres Schulgebäude zu errichten. 1955 wurde der Bauvertrag mit dem Volkseigenen Baubetrieb in Luckau geschlossen. Schüler, Eltern und Lehrer halfen mit viel Handarbeit und einfachster Technik beim Aushub für das Fundament mit.
  • Nach 1 ½ Jahren Bauzeit konnte das neue Schulgebäude im August 1956 als Zentralschule für die Region eingeweiht werden. Das Einzugsgebiet erstreckte sich über mehrere Ortschaften der Region, wie zum Beispiel Waltersdorf, Wüstermarke, Paserin, Uckro, Kemlitz, Gehren, ja sogar bis Schwarzenburg. Später kamen noch Pickel-Pitschen, Falkenberg, Bornsdorf, Weissack, Riedebeck, Walddrehna und Wehnsdorf dazu. Mit dem Neubau erhielt die Schule Langengrassau eine große Aula mit Bühne, sechs Klassenräume, einen Physik- und Chemiesaal, mehrere Lehrmittelzimmer, Lehrer-, Schulleiter- und Arztzimmer, einen Umkleide- und Duschraum sowie zwei Pausenhallen.
  • Ein angeschlossenes Hausmeisterhaus für alle handwerklichen Belange ergänzte die Ausstattung. Das alte Schulgebäude am Dorfplatz wurde bis 1975 zusätzlich als Ausweichgebäude mit einem Sprachkabinett genutzt. Ab 1962 war es möglich an dieser modernen Schule den Abschluss der 10. Klasse zu absolvieren. Bis 1990 stellte sich hier eine Polytechnische Oberschule von der ersten bis zur zehnten Klasse dar, die 1974 den Namen Otto Grotewohl verliehen bekam.
  • 1976 begannen die Baumaßnahmen für den Anbau am südlichen Gebäudetrakt. Die Schule wurde um fünf neue Unterrichtsräume bzw. Fachkabinette sowie Büroräume für Sekretariat, Direktor, Stellvertreter, Lehrerzimmer, einen Aufenthaltsraum, einen Arztraum und ein Pinoierleiterzimmer erweitert. Im Obergeschoss wurde eine Essenausgabe eingerichtet – dadurch kam es zu der Verkürzung der Aula.
  • Der Sportunterricht, der lange Zeit im engen Raum des alten Schulgebäudes an der Dorfstraße durchgeführt wurde, erfuhr eine Aufwertung durch den 1984 fertigestellte Turnhalle. 1990 wurde der Name "Otto Grotewohl" durch "Gesamtschule" ersetzt. Auch inhaltlich ergaben sich Veränderungen – so wurden Grundschulkinder jetzt in Uckro eingeschult; in Langengrassau waren die 7.-10. Klassen zuhause. Die Schule bekam 1999 einen Sportplatze mit einer 200m-Bahn aus Polytan-Belag, einem Volleyball- und Streetballplatz sowie einer Kleinfeld-Fußballanlage.

Trotz dieser und weiterer Investitionen – das neue Physik- und Computerkabinett - wurde 2002 beschlossen, die Gesamtschule in Langengrassau zu schließen, da der zentrale Schulstandort Luckau erhalten bleiben sollte. Vertreter reisten bis nach Potsdam ins Ministerium, um die Behörden zu einer Umkehr zu bewegen. Denn mit 254 Schülern aus 31 Orten, 19 Lehrern, den Wahlpflichtfächern Russisch, Naturwissenschaften, Arbeitslehre, Französisch, Informatik, Sport, Künstlerisches Gestalten, Hauswirtschaft, Natur und Umwelt und den Möglichkeiten, die Berufsbildungsreife (9.Klasse), die erweiterte Berufsbildungsreife und die Fachoberschulreife abzulegen, hatte die Gesamtschule Langengrassau eine breite Palette zu bieten. Dennoch wurde 2003/2004 die Aufnahme der 7. Klasse abgelehnt, damit war das Ende der Schule besiegelt. 2004 fand der letzter Unterricht statt und die Schulklingel läutete 10.20 Uhr zum letzten Mal. Ein wehmütiger Abschied für alle, die hier gearbeitet, gewirkt und gelernt hatten.

Dieser Zusammenhalt zeigte sich zwei Jahre später, als trotz der Schließung das 50jährige Bestehen des neuen Schulgebäudes gefeiert wurde. Auch 2012 bewiesen die Dorfgemeinschaft und viele Ehemalige ihre Lust aufs Zusammensein. Frau Monika Raabe, die von 1964 bis 2001 Lehrerin an der Schule war, organisierte zusammen mit Fred Bauer und vielen Helfern ein recht spontanes Schulfest zum 100jährigen Bestehen des zweiten Schulgebäudes am Dorfplatz (heute im Privatbesitz). Die nahe gelegene Sporthalle bot für diesen Anlass eine historische Stätte zum Feiern und wird heute noch von einigen Sportvereinen und für diverse Veranstaltungen genutzt.

seit 2013

Alte Schule wird Hotel und Bürohaus

Unternehmer aus Waltersdorf will rund 500 000 Euro in Langengrassau investieren
Fröhliches Kinderlachen schallt über den Innenhof der ehemaligen Langengrassauer Schule. Bis ihr umgebautes Haus in Gehren fertig ist, haben die Knirpse der Kita "Pusteblume" hier ein zeitweiliges Domizil. Neben ihrem Spielplatz grenzt jedoch bereits ein Bauzaun den Seitenflügel ab. Erkennbares Zeichen dafür, dass sich im Inneren des denkmalgeschützten Schulgebäudes bald etwas tun soll. In der ersten Etage sollen sobald wie möglich die Bauarbeiter ans Werk gehen, um die ehemaligen Klassenräume in Hotelzimmer zu verwandeln.

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